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Zukunft der Kirche der Zukunft

In unserer Kirche wird sich in den nächsten 10 Jahren vieles verändern – weil weniger Menschen in unseren Gemeinden leben, weil viele Mitarbeitende in den Ruhestand gehen und weil wir mit unseren Ressourcen und Gebäuden neu haushalten müssen. Dieser Wandel ist eine Herausforderung. Er ist aber auch eine Chance: die Chance, Kirche neu zu gestalten. Im Dekanatsbezirk Ingolstadt gehen wir diesen Weg bewusst gemeinsam. Wir nehmen uns Zeit und hören zu, prüfen Gewohntes und entwickeln Neues. Wir fragen: Was brauchen die Menschen in unserer Region? Was ist unser Auftrag als Kirche? Wie setzen wir unsere Ressourcen sinnvoll ein. Der Zukunftsprozess ist ein Aufbruch zu neuen Wegen, die wir mit Gottvertrauen und Neugierde gehen.

Vielfältige Stimmen und ehrliche Perspektiven

Bei zwei öffentlichen Abenden im Rahmen des Zukunftsprozesses im Dekanatsbezirk Ingolstadt haben Menschen sehr offen ihre Sicht auf Kirche und Glauben geteilt. Die Aussagen waren bewusst nicht als Bewertung gedacht, sondern als ehrliche Rückmeldungen – persönlich, widersprüchlich, herausfordernd.

In der Auswertung haben sich unter anderem folgende Gedanken verdichtet:

  • „Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt, wenn ich Kummer habe, gehe ich in die Kirche.“
  • „Man sollte sich nicht mehr schämen müssen, weil Kirche nicht modern ist.“
  • „In der Jugend ist Kirche nicht mehr präsent.“
  • „Gläubig zu sein ist altbacken.“
  • „Kirchen als Orte der Meditation sind wichtig, Gottesdienste nicht.“
  • „Die evangelische Kirche steht für Flexibilität und das Ermöglichen.“
  • „Glaube ist ein Thema, die Institution Kirche spielt jedoch eine untergeordnete Rolle.“
  • „Der Schlüsselbegriff ist Vertrauen.“
  • „Das Verhältnis zur Kirche definiert sich über Menschen, die für sie stehen.“
  • „Ein Marketingspezialist würde empfehlen, den Begriff Kirche möglichst wenig zu verwenden.“
  • „Kirche ist meine Heimat, auch als Zaungast.“
  • „Kirchenräume sind deshalb so wichtig, weil es Räume jenseits der Ökonomie sind.“
  • „Kirche soll zeitgemäß da sein, wenn nötig. Dazwischen ist sie nicht wirklich wichtig.“

Diese Sammlung ist nicht vollständig, zeigt aber die Spannbreite dessen, was Menschen heute mit Kirche verbinden

Für die Weiterarbeit im Zukunftsprozess sind diese Stimmen kein Stimmungsbarometer, sondern Arbeitsgrundlage. 

    Wie ticken Evangelische?

    Was sagen die Erwartungen, Einstellungen und Erfahrungen von Menschen über die Zukunft kirchlicher Arbeit vor Ort aus?

    Die Sechste Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU6), herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), liefert dazu aktuelle empirische Erkenntnisse.

    Auf ihrer Grundlage wurde eine „Typologie evangelischer Kirchenmitglieder“ entwickelt – ergänzt durch eine vertiefende Begleitstudie. Dieses Modell unterstützt uns dabei, unterschiedliche Haltungen besser zu verstehen. 

    Die folgenden Typen sind keine Schubladen, in die Menschen einsortiert werden, sondern statistisch gebildete Verdichtungen typischer Haltungen, Interessen und Lebenswirklichkeiten. Jede „Persona“ steht stellvertretend für Muster, die in der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung sichtbar geworden sind – kein Mensch entspricht einem Typ vollständig, viele erkennen sich aber in einzelnen Aspekten wieder.

    Die Typologie versteht sich deshalb als Sehhilfe: Sie soll helfen, die Vielfalt evangelischer Mitglieder besser wahrzunehmen und kirchliches Handeln bewusster an unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnissen auszurichten.

    Simone, die Gesellschaftlich - Verantwortungsbewusste: sieht in der Kirche einen gesellschaftlichen Akteur. Sie sucht Haltung und Engagement.

    Die Gesellschaftlich-Verantwortungsbewusste ist stark im Gemeinwesen verankert. Sie engagiert sich ehrenamtlich, lebt nachhaltig, ist gebildet und offen für geistige Impulse. Ihr Glaube ist praxisnah und sozial motiviert. Kirche hat für sie Relevanz – nicht aus Gründen christlicher Lehrinhalte, sondern aus gesellschaftlichen Gründen.

    • Aufmerksamkeit: Kirche begegnet ihr in Medien, Bildungsdiskursen, zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen.
    • Interesse: Sie prüft kritsch, ob Kirche ihrer Verantwortung gerecht wird.
    • Engagement/Aktiv werden: Aktiv in Kantorei, Lesekreis, Ehrenamt, Veranstaltungen zu sozialen Themen.
    • Nutzung: Kirche ist für sie Raum für Austausch, Werteklärung und Engagement.
    • Bindung: Rational begründete Zugehörigkeit, abhängig von Glaubwürdigkeit.
    • Empfehlung/Weitergabe: Weiterempfehlung bei Haltung und Relevanz.
    • Veränderung/Übergang: Rückzug bei Enttäuschung, ohne Bruch der Grundsympathie.
    Sarah & Lucas, Die Ereignisorientiert - Empfindsamen: sie sind ästhetisch und emotional ansprechbar. Kirche ist für sie Event, nicht Institution.

    Die Ereignisorientiert-Empfindsamen leben für besondere Momente – sie lieben Rituale, Erlebnisse und emotionale Höhepunkte. Dabei stehen sie der Kirche als Institution eher distanziert gegenüber, finden aber in christlichen Feiertagen oder kulturellen Formen durchaus spirituelle Resonanz.

    • Aufmerksamkeit: Weihnachten, Hochzeiten, schöne Momente auf Social Media; auf diese Art und Weise begegnen sie Kirche.
    • Interesse: Spontan, stmmungsabhängig, nicht rational gesteuert.
    • Engagement/Aktiv werden: Hochzeit, Taufe, Familiensegen, meist mit Eventcharakter.
    • Nutzung: Pop-up-Gottesdienste, Musik, Atmosphäre, Gefühl.
    • Bindung: Keine dauerhafte Bindung.
    • Empfehlung/Weitergabe: Wenn es schön war, wird es erzählt, sonst vergessen.
    • Veränderung/Übergang: Eher episodisch; keine lineare Reise.
    Sebastian & Melanie, Die Modern - Pragmatischen: sie schätzen Kirche als kulturelle Ressource. Sie ist für beide nützlich, verbindend, aber nicht lebensbestimmend.

    Die Modern-Pragmatischen stehen Religion und Kirche offen gegenüber, ohne fest gebunden zu sein.
    Sie schätzen Rituale wie Feiertage und Kasualien und integrieren diese selbstverständlich in ihren Lebensalltag. Sie sind gut informiert, medienaffin
    und sozial engagiert – mit einem pragmatischen Blick aufs Leben.

    • Aufmerksamkeit: Kontakt durch Kita, Sportverein, Nachbarschaft.
    • Interesse: Interesse an Angeboten mit familiärem Nutzen.
    • Engagement/Aktiv werden: Teilnahme an Festen, Kasualien, Engagement im Kirchbauverein.
    • Nutzung: Digitale Impulse, Café-Kirche, Familiengottesdienste, wenn praktikabel.
    • Bindung: Situationsabhängige Bindung. Familie steht im Zentrum.
    • Empfehlung/Weitergabe: Empfehlungen im Freundeskreis, wenn Nutzen stimmt.
    • Veränderung/Übergang: Mit den Kindern oder beruflicher Veränderung wandelt sich der Kontakt.
    Birgit & Joachim, Die Gesetzt- Zurückhaltenden: sie sind traditionsbewusst. Kirche ist für sie Ordnung, Verlässlichkeit, Kultur.

    Die Gesetzt-Zurückhaltenden interessieren sich stärker für gesellschaftliche als persönliche Themen.
    Sie nutzen klassische Medien und bevorzugen ein ruhiges und strukturiertes Leben – mit hoher Wertschätzung für Gemeinschaft, Verlässlichkeit und Tradition.

    • Aufmerksamkeit: Durch Lokalzeitung, öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
    • Interesse: Erwartung von Verlässlichkeit, keine Experimente.
    • Engagement/Aktivwerden: Teilnahme an Kasualien, Friedhofsgänge, lokale Gemeinde.
    • Nutzung: Wenn Kirche ruhig, verlässlich und würdevoll ist, nehmen sie teil.
    • Bindung: Passive Kontinuität, solange Kirche nicht irritert.
    • Empfehlung/Weitergabe: Wohlwollende Duldung, keine aktive Weitergabe.
    • Veränderung/Übergang: Stiller Rückzug, ohne Austritt, bisweilen Traditionsbindung.
    Anna, Die Religiös-Verbundene: sie ist tief in ihrer Kirchengemeinde verwurzelt. Schon früh im Elternhaus religiös sozialisiert, erlebt sie Kirche als spirituelles zuhause.

    Die Religiös-Verbundenen leben eine tiefe, meist traditionell verwurzelte Glaubenspraxis. Sie sind loyal zur Kirche, suchen spirituelle Orientierung und sind in ihren Gemeinden verwurzelt. Ihr Glaube zeigt sich sowohl in der Teilnahme am kirchlichen Leben als auch im privaten Alltag. Sie schätzen religiöse Rituale, geistliche Impulse und eine klare moralische Haltung seitens der Kirche.

    • Aufmerksamkeit: Feiertage, Kirchenmusik, Bibelkreise, all das prägt ihre Wahrnehmung von Kirche seit der Kindheit.
    • Interesse: Für sie ist Kirche nicht ein Angebot unter vielen, sondern ein zentraler Teil ihres
      Lebens.
    • Engagement/Aktiv werden: Sie leitet einen Hauskreis, engagiert sich im Besuchsdienst, ist regelmäßig im Gottesdienst.
    • Nutzung: Die Kirche bietet ihr spirituelle Tiefe und Struktur im Jahreslauf.
    • Bindung: Ihre Mitgliedschaft ist selbstverständlich. Sie trägt Kirche mit.
    • Empfehlung/Weitergabe: Sie wirbt im Freundeskreis und wirkt als Synodale mit.
    • Veränderung/Übergang: Ihr Engagement wandelt sich mit dem Lebensabschnitt, die Bindung bleibt.
    Tom, Der Gleichgültig- Distanzierte: er ist Kirchenmitglied, aber innerlich unbeteiligt. Kirche hat für ihn keine Relevanz.

    Die Gleichgültig-Distanzierten sind zumeist jung und nutzen dementsprechend soziale Netzwerke und Streaming- Inhalte stark überdurchschnittlich. Fragen von Religion und Sinnsuche sind für sie in ihrer Lebensphase aktuell kaum relevant.

    Der Kirche als Institution und auch gesellschaftlichen Themen stehen sie mit großer Distanz gegenüber. Oft sind sie formal noch Mitglieder, aber innerlich längst ausgetreten.

    • Aufmerksamkeit: Kennt Kirche aus Schulzeit oder familiären Kontexten.
    • Interesse: Spielt keine Rolle; kein Interesse, keine Abwägung.
    • Engagement/Aktiv werden: Höchstens bei  Familienfesten aus sozialem Druck.
    • Nutzung: Oberflächliche, einmalige Berührungspunkte.
    • Bindung: Nicht vorhanden.
    • Empfehlung/Weitergabe: Keine.
    • Veränderung/Übergang: Austritt oder Karteileiche, oft aus Kostengründen.

    Was uns erwartet.
    Auch in unserer Kirche wird in den kommenden Jahren mit den „Babyboomern“ eine große Anzahl an Mitarbeitenden in den Ruhestand gehen. Bis zum Jahr 2035 wird es bis zu 40% weniger Hauptamtliche geben.
    Auch die Zahl der Kirchenmitglieder wird aus verschiedenen Gründen geringer. So ist zu erwarten, dass es im Jahr 2035 in Bayern nur noch 1 bis 1,5 Millionen evangelische Christinnen und Christen geben wird statt wie bisher 2,05 Millionen. Damit reduzieren sich auch die finanziellen Möglichkeiten der Landeskirche und der einzelnen Kirchengemeinden.


    Was zu tun ist.
    Die Kirchenleitung und die Landessynode wollen diesen Veränderungen nicht tatenlos zusehen. So wurden verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht, um der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen gerecht zu werden:

    Gebäude und Unterhalt
    Unsere Kirche wird nicht mehr alle Gebäude wie bisher unterhalten können. Wenn es weniger Pfarrerinnen und Pfarrer gibt, brauchen wir auch weniger Pfarrhäuser. Bei der Sanierung von Gebäuden muss überlegt werden, ob die hohen Kosten wirklich durch eine entsprechende Nutzung gerechtfertigt sind. Insgesamt kann die Landeskirche nur noch 50% aller Immobilien erhalten, und hat auch für diese nur noch die Möglichkeit, sie mit jeweils 25% im Unterhalt zu bezuschussen. Wenn Kirchengemeinden nicht in der Lage sind, den Unterhalt auf Dauer selbst zu finanzieren, werden Gebäude aufgegeben werden müssen, so schmerzlich das ist. Das bedeutet aber nicht, dass Kirchengemeinden heimatlos werden. Wir werden überlegen müssen, wie wir die verbleibenden Gebäude gemeinsam nutzen können oder wo wir für unsere Gottesdienste und Veranstaltungen neue Orte finden.
    Organisation
    Auch in unserer Organisation kann Zeit, Geld und Arbeitskraft gespart werden. Es muss geprüft werden, ob jede Kirchengemeinde, jedes Pfarramt wirklich alles können und leisten müssen, oder ob durch Zusammenschlüsse nicht effektiver und professioneller gearbeitet werden kann.
    Verteilung der Arbeit
    Wenn es in Zukunft weniger Hauptamtliche gibt, muss die Arbeit anders verteilt werden. Es ist nicht zumutbar, dass auf weniger Mitarbeitende immer mehr Arbeit zukommt. Es muss auch geprüft werden, welche Arbeit in der Gemeinde von welchen Personen geleistet werden kann und was beendet werden sollte, weil es sich überlebt hat.
    Tradition und neue Formen
    Die neueste Mitgliedschaftsstudie hat gezeigt, dass auch die Menschen von heute durchaus religiöse und spirituelle Interessen haben – aber nicht unbedingt die gewohnten traditionellen Formen schätzen. Wir müssen neu darüber nachdenken, was unser christlicher Auftrag für die Menschen und die Gesellschaft von heute sind.

    Was schon passiert ist.
    In den vergangenen Jahren sind bereits einige Projekte und Vorhaben angegangen und umgesetzt worden.

    • Im Donaumoos arbeiten Kirchengemeinden im Verwaltungsbereich zusammen oder fusionieren zu einer einzigen Kirchengemeinde.
    • Kirchengemeinden, wie z.B. Mainburg und Au in der Hallertau arbeiten über Dekanatsgrenzen hinweg zusammen.
    • Die Kirchengemeinde Kipfenberg gehört seit dem 1.1.2026 zum Dekanatsbezirk Ingolstadt.
    • Neue Ideen werden gemeinsam entwickelt und umgesetzt, wie z.B. der Konfirmandentag „kräftig“ mit 420 teilnehmenden Jugendlichen und 80 Ehrenamtlichen, oder wie die Aktion „Einfach Heiraten“ in Ingolstadt, Neuburg und Vohburg.
    • Gebäude oder Grundstücke werden aufgegeben, weil sie nicht mehr zu halten sind oder damit Neues finanziert werden kann. So bereits seit einigen Jahren geschehen in den Kirchengemeinden St. Matthäus, St. Paulus, Vohburg oder in absehbarer Zeit in St. Markus.
    • Die Dekanatsbezirke Ingolstadt, Landshut und Freising arbeiten eng in der Verwaltung zusammen.
    • Die Kirchenkreise Augsburg, München und Regensburg haben sich zum Kirchenkreis Schwaben-Altbayern zusammengeschlossen.

    Was wir im Dekanatsbezirk tun

    Die 20 Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks Ingolstadt nehmen sich zwei Jahre Zeit, um gemeinsam zu planen, wie das Leben und die Arbeit in den Gemeinden in der Zukunft aussehen sollen. Dabei bedenken wir sowohl die Struktur und Organisation von Kirchengemeinden und Dekanat als auch unsere Aufgaben.

    Eine Steuerungsgruppe aus 10 Personen organisiert gemeinsam mit unserem Berater Dr. Steffen Bauer diesen Zukunftsprozess. Es wird Workshops für die Entscheidungsträger, also die Hauptamtlichen und Kirchenvorstände geben, aber auch Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen, zu denen wir unterschiedliche ehren- oder hauptamtliche Fachleute oder auch Betroffene und andere Gemeindeglieder hinzuziehen. Am Ende dieser zwei Jahre werden wir das neue Zukunftskonzept den zuständigen Gremien in den Kirchengemeinden und im Dekanat zur Beschlussfassung vorlegen, damit dann mit der Umsetzung begonnen werden kann.

    Der Zukunftsprozess im Dekanatsbezirk Ingolstadt ist in vier Phasen geplant, die insgesamt auf zwei Jahre verteilt sind.

    Auftaktveranstaltungen

    Oktober 2025

    Zu den Auftaktveranstaltungen am 18. und 25. Oktober 2025 waren Haupt- und Ehrenamtliche der sieben Ingolstädter Gemeinden und der 13 Gemeinden der übrigen Regionen des Dekanatsbezirks eingeladen. Insgesamt über 120 Personen verschafften sich einen Überblick über die aktuelle Situation der Kirchengemeinden und die Prognosen bzw. Erwartungen für die Zukunft der Kirche.

    Phase 1: Wir hören zu und schauen hin

    bis März 2026

    „Wie ticken Evangelische?“

    Bei einer Zoomveranstaltung am 26. November 2025 stellte der Soziologe Daniel Hörsch die aktuelle Mitgliedschaftsstudie der EKD vor. Dabei richtete er den Blick auf unterschiedliche Typen von Kirchenmitgliedern, die auch unterschiedliche Erwartungen an Kirche haben.

    Die Ergebnisse der Studie können Sie hier gerne Nachlesen:

    Wie ticken Menschen in unserer Region?

    Am 2. und 3. Februar, jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Matthäus in Ingolstadt, hören Wir von der Kirche zu, was die Menschen in unserer Region bewegt, was sie denken, glauben und von Kirche erwarten. Wir haben Menschen unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft eingeladen, uns ihre Gedanken zur Kirche mitzuteilen. Am 2. Februar stammen sie aus der Region, am 3. Februar aus dem Stadtgebiet.

    Diese Veranstaltung ist offen für alle Interessierten!

    Phase 2: Wir klären unseren Auftrag

    Kirche hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert. Was lange gut und wichtig war, kann auch seine Bedeutung verlieren. Deshalb richten wir in dieser Phase unseren Blick auf die Frage, wofür Kirchengemeinden und Kirche in unserer heutigen Gesellschaft da sind, und was wir den Menschen von unserem christlichen Glauben vermitteln wollen. Das geschieht in verschiedenen Workshops und Arbeitsgruppen, die offen sind für Engagierte und Interessierte. Am Ende dieser Phase haben wir uns darauf geeinigt, worin wir unseren Auftrag für die Zukunft sehen.

    Workshop am 21. März, 9.30 – 17 Uhr im Gemeindehaus St. Matthäus in Ingolstadt

    Workshop am 11. Juli, 9.30 – 17 Uhr im Gemeindehaus St. Matthäus in Ingolstadt

    Über Termine von Arbeitsgruppen informieren wir Sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle.

    Phase 3: Wir erarbeiten mögliche Szenarien

    Wir wollen nicht bei der Theorie und bei Absichtserklärungen bleiben. Was wir gehört, gesehen und gedacht haben, soll auch wirklich umgesetzt werden. Bis zum Frühjahr 2027 nehmen wir uns Zeit, mögliche Szenarien zu entwickeln und zu prüfen.

    Wie soll es weitergehen in der Stadt und in den Regionen? Wie können wir die Ziele und den Auftrag von Kirche am besten verwirklichen? Welche Szenarien sind realistisch und praktikabel? Welche Szenarien kann man verbessern, und welche sind nicht tragfähig?

    In dieser sehr intensiven Phase wird es Arbeitsgruppen zu den unterschiedlichsten Themen geben. Wir freuen uns darüber, wenn Sie sich mit Ihren Ideen und Kompetenzen einbringen!

    Nähere Informationen gibt es zu gegebener Zeit an dieser Stelle. 

    Workshop am 17. Oktober, 9.30 – 17 Uhr im Gemeindehaus St. Matthäus in Ingolstadt

    Workshop am 14. November, 9.30 – 17 Uhr im Gemeindehaus St. Matthäus in Ingolstadt

    Phase 4: Wir entscheiden

    Von Ostern bis zum Sommer 2027 werden wir Entscheidungen über die Zukunft der Kirche im Dekanatsbezirk Ingolstadt treffen. Dies geschieht in den einzelnen Kirchenvorständen, im Dekanatsausschuss und in der Dekanatssynode.

    Und dann geht es los mit der Umsetzung!

    Die nächsten Veranstaltungen

    Bei vielen unterschiedlichen Veranstaltungen kommen wir ins Gespräch und entwickeln Ideen für die "Kirche der Zukunft der Kirche". Sie können und sollen sich gerne einbringen!

    Wir klären unseren Auftrag: Workshoptag

    21.03.2026 I 9:30 - 17:00 Uhr

    Herzliche Einladung zum Mitdenken und Klarheit schaffen. Denn: Kirche war nie etwas Starres. Im Laufe der Jahrhunderte hat sie sich immer wieder verändert. Was lange gut und wichtig war, kann auch seine Bedeutung verlieren. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

    Vergangene Veranstaltungen

    Wie geht Verwaltung?

    20.01.2026 I 19:30 - 21:30 Uhr

    Zuhören und Hinschauen: Region

    02.02.2026 I 19:30 Uhr

    Zuhören und Hinschauen: Stadt

    03.02.2026 I 19:30 Uhr

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